FRICKE Portugal - die Geschichte von Emila und Pedro

Aus Portugal zu FRICKE und zurück – die Geschichte von Emilia und Pedro


Olà Zusammen,

heute erzähle ich euch die „Geschichte“ von Emilia und Pedro – zwei unserer Kollegen, die eigentlich aus Portugal kommen und vor einigen Jahren den Weg nach Deutschland, und schließlich zu FRICKE, gefunden haben. Im letzten Absatz erfahrt ihr, wie es ihnen heute, während der Corona-Krise geht.

Wie alles begann…

Angefangen hat „damals“ alles 2012, die beiden haben sich auf den Weg nach Deutschland gemacht und haben anfangs in einer Eisdiele gejobbt. Im Januar 2014 sind die zwei dann über Umwege zu FRICKE gekommen und haben im Warenausgang begonnen zu arbeiten. Natürlich war die Sprachbarriere immer noch da, doch durch den stetigen Kontakt mit Kollegen und Lieferanten haben die beiden innerhalb kürzester Zeit ganz viel dazugelernt. Emilia ist 2016 in die Reklamationsabteilung gewechselt und Pedro hat die Möglichkeit bekommen, in der Transportlogistik zu arbeiten. Die zwei haben bewiesen, wie wichtig Teamarbeit ist und sich in den neuen Abteilungen sehr gut zurechtgefunden und schnell eingearbeitet. Mit jeder neuen Abteilung haben sie ganz viele wertvolle Erfahrungen sammeln können, die ihnen auf ihrer nächsten Station sicher viel weiterhelfen werden.

Es wird nie langweilig bei FRICKE

Im Mai 2018 wurde Emilia dann von Timm Müller, dem Leiter des Exports, über den Denise euch hier schon einmal etwas berichtet hat, gefragt, ob sie sich vielleicht vorstellen könnte, das Team des Exports zu unterstützen. Aufgrund ihrer Herkunft könnte man jetzt vermuten, dass sie vielleicht als Kundenberaterin für unsere portugiesischen Kunden tätig werden sollte, doch es war eine Stelle für den französischen Kundenkreis offen.

Ohne langes Zögern hat Emilia sich der neuen Aufgabe gestellt und schon kurze Zeit später fleißig begonnen, Französisch zu lernen. Mit der Unterstützung ihrer neuen Kollegen hat sie sich auch hier sehr schnell zurechtgefunden und gut ins Team eingearbeitet.

FRICKE Portugal – Auf zu neuen Abenteuern und zurück in die Heimat

Doch obwohl Deutschland definitiv ein zweites Zuhause für die beiden geworden ist, fehlte immer irgendwie ein Teil der Heimat. Der Wunsch, wieder in der „neuen alten“ Heimat zu leben, wurde immer größer und auch die Familie fehlte beiden sehr. Nach einigen Gesprächen mit der Geschäftsleitung entschied man sich schließlich, gemeinsam einen Standort in Portugal zu eröffnen. Eine nahezu perfekte Lösung für beide Seiten: Emilia und Pedro bekamen so die Möglichkeit, die Arbeit, mit dem Wunsch wieder zurück nach Portugal zu kehren, zu verbinden und für FRICKE ergab sich die Chance den Markt in einem neuen Land zu erschließen.

Grüße aus Portugal

Mittlerweile leben die beiden bereits einige Monate dort und haben sich in ihrer „neuen alten“ Heimat wieder gut eingelebt.

„Wir sind mehr als glücklich und es ist gut wieder Zuhause zu sein. Trotzdem haben wir immer das Gefühl mit Heeslingen, unserem zweiten Zuhause, verbunden zu sein. Zusammen mit dem Außendienstler Romeu Fernandes bilden wir ein starkes und motiviertes Team und sind bereit, den portugiesischen Markt zu erobern.“

FRICKE Portugal – Wie geht es Emilia und Pedro aktuell während der Corona-Krise?

Aus aktuellem Anlass haben wir die zwei zur Corona-Krise befragt, denn die Lage in Portugal ist schwierig. Das Gesundheitssystem ist nicht so gut ausgebaut wie in Deutschland und deshalb nicht auf die vielen Infizierten vorbereitet. In Portugal gibt es laut der Weltgesundheitsorganisation 10.524 Infizierte und 266 die leider bereits verstorben sind (Stand 06.04.2020, 08:15 Uhr). Häufig können sie nicht entsprechend behandelt und versorgt werden. Emilia und Pedro arbeiten im Home Office, da die Gemeindeverwaltung von Torres Vedras, wo sich unser Standort befindet, die Schließung aller Betriebe angeordnet hat, die nicht unbedingt notwendig sind.

„In den letzten Tagen hat ein Wettlauf zu den Supermärkten stattgefunden. Einigen Supermärkten gingen bereits die Lebensmittel aus.“

Pedro über Hamsterkäufe in Portugal

Die zwei können die Maßnahmen jedoch voll und ganz nachvollziehen und halten sie ein, denn für sie und ihre Familien steht Gesundheit an erster Stelle.

Wir wünschen den beiden weiterhin, in erster Linie gesund zu bleiben und den Spaß an der Arbeit nicht zu verlieren! Weiterhin viel Erfolg in Portugal und wir freuen uns auf weitere Berichte und spannende Eindrücke!

Bis Bald,

Myriel

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