
Linus war 14 Wochen während seines Studiums in Costa Rica und lernte dort deren Lebensmotto "Pura Vida" etwas genauer kennen.
Mehr lesenAls ich im August 2022 mein Studium bei FRICKE angefangen habe, hätte ich nicht gedacht, dass ich jemals in einem anderen Land studieren würde. Etwa zwei Jahre später saß ich im Flieger in Richtung USA, um dort für knapp drei Monate an der UCLA (University of California, Los Angeles) zu studieren. Was ich in dieser Zeit erlebt habe, lest ihr in diesem Blogbeitrag.
Nachdem ich mich für die UCLA angemeldet und mein Visum für die USA besorgt hatte, begann die Wohnungssuche. Wie auch in deutschen Großstädten war das in Los Angeles gar nicht so einfach und die Mietpreise waren entsprechend hoch. Glücklicherweise konnte ich mich mit zwei Kommilitonen von der Nordakademie zusammentun und gemeinsam fanden wir ein Airbnb in der Nähe der Uni.
Zwei Monate vor dem Semesterstart hatten wir die Möglichkeit uns für 3-5 Kurse an der Uni anzumelden. Hier musste man schnell sein, da viele Kurse nur eine begrenzte Anzahl an freien Plätzen hatten. Im September ging dann endlich mein Flug in die USA.
Bevor das Semester begonnen hat, nutzte ich noch die Gelegenheit für einen zweiwöchigen Roadtrip durch Kalifornien und habe schon einen Vorgeschmack auf die Landschaft und das Wetter, das mich die nächsten Monate erwartet, bekommen.
Die Kurse fanden in kleinen Gruppen statt und lebten von Interaktionen und Gruppendiskussionen, was die Vorlesungen besonders interaktiv machte. Die Prüfungen waren etwas anders als an der Nordakademie. Wir hatten in allen Kursen wöchentliche Abgaben, die auch einen Teil der Gesamtnote ausgemacht haben. In einigen Fächern gab es zusätzlich noch Zwischenprüfungen und zum Abschluss noch eine finale Prüfung, die je nach Fach dann nur 30-50 % der Note ausgemacht hat.
Auch das Unigelände ist ganz anders als das der Nordakademie. Die UCLA ist quasi ein eigener Stadtteil in Los Angeles, der Campus ist riesig und zusätzlich zu den Studentenwohnheimen gibt es in dem Viertel auch einige Supermärkte, Einkaufsläden und Bars, durch die der Campus sehr lebendig wird. Das spiegelt sich auch in der Anzahl der Studierenden wider. Während es an der Nordakademie nur circa 2.500 sind, hat die UCLA etwa 46.000 Studierende.
Los Angeles ist eine großartige Stadt, um seine Freizeit zu verbringen. Wir konnten uns für Sportkurse von der Uni anmelden, dort war von Fußball über Tennis bis hin zu Boxen oder Klettern alles dabei. Außerdem gab es an der Uni ein kostenloses Fitnessstudio und der Strand in Santa Monica war ein toller Ort, um spazieren zu gehen, zu baden oder laufen zu gehen.
Da Kalifornien landschaftlich viel zu bieten hat, haben wir die Wochenenden oft für Ausflüge in einige Nationalparks genutzt. An einem Wochenende haben wir uns mit 15 Studenten aus Europa ein Ferienhaus in der Nähe des Yosemite Parks gemietet und haben dort einige Wanderungen gemacht und den Park erkundet. An einem anderen Wochenende haben wir uns einen Pick Up ausgeliehen und sind mit passender Country Musik in den Joshua Tree Park gefahren. An diesem Punkt waren wir also endgültig in den USA angekommen.
Das absolute Highlight meines Auslandsaufenthalts war zum Ende noch ein achttägiger Urlaub auf Hawaii. Nach unserer letzten Prüfung haben wir uns noch am gleichen Tag in den Flieger nach Hawaii gesetzt und sind dann im Dezember auf 25 Grad warmem Hawaii gelandet. Wir haben dort insgesamt drei Inseln erkundet und die unterschiedlichsten Landschaften gesehen. Wir waren auf einem Vulkan, sind durch den Dschungel gewandert und haben an wunderschönen Stränden gebadet.
Wie auch viele meiner Kommilitonen, blicke ich mit sehr positiven Erinnerungen auf meine Zeit im Ausland zurück. Ich konnte in der Zeit so Vieles erleben, habe neue Menschen und ein anderes Land aus einer ganz besonderen Perspektive kennengelernt. Ich hatte die Chance, großartige Landschaften zu sehen und meine Englischkenntnisse zu verbessern. Ich kann allen Studierenden, die in Zukunft vor der Entscheidung stehen, ob sie ein Auslandssemester machen wollen oder nicht, daher nur ans Herz legen, diese Chance unbedingt zu nutzen.
Wie ihr auch aus den Erfahrungen von Nils, Christian und Jonas in Irland, Linus in Costa Rica oder Jan in England rauslesen könnt, ist das Land so ziemlich egal, aber die Zeit im Ausland ist immer etwas ganz Besonderes.
Linus war 14 Wochen während seines Studiums in Costa Rica und lernte dort deren Lebensmotto "Pura Vida" etwas genauer kennen.
Mehr lesenUnser dualer Student Jan hat ein Semester in London studiert. Über seine Erfahrungen und Erlebnisse berichtet er im aktuellen Blogbeitrag.
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