Die nächste Generation steigt in das Familienunternehmen FRICKE ein

Die nächste Generation steigt in das Familienunternehmen ein

Die nächste Generation steigt in das Familienunternehmen ein

Hey Leute,

heute möchte ich euch über den Einstieg von Adrian Fricke in das Familienunternehmen FRICKE berichten. Im Januar hat Adrian die Position als Verkaufsleiter für das Gebiet Nord-West Deutschland bei GRANIT PARTS übernommen. Adrian ist 28 Jahre alt und damit 1,5 Jahre jünger als sein Bruder Philipp und 14 Jahre älter als seine Schwester Julie Marie. Adrian lebt zusammen mit seiner Freundin in Heeslingen.

Nachdem Adrian inzwischen schon ein paar Monate in seinem neuen Job gearbeitet hat, haben wir ihn zu seinem Einstieg ins Familienunternehmen befragt.

Wann startete Deine bisherige berufliche Laufbahn?

Ich würde fast sagen, dass meine berufliche Laufbahn schon als Kind gestartet ist. Wie der Name schon sagt, sind die Grenzen zwischen dem Privaten und Geschäftlichem bei einem Familienunternehmen fließend. Ich habe als Jugendlicher in den Ferien oder neben der Schule auch schon in vielen Abteilungen mitgearbeitet. Von der Landmaschinen-Werkstatt, über die Logistik bis hin zum Marketing und Controlling habe ich während dieser Zeit schon viele Einblicke gewonnen.

Wo hast Du studiert?

Nach meinem Bachelorabschluss in International Business in 2017 an der European School of Business in Reutlingen habe ich von 2018 bis 2020 noch ein Masterstudium in Strategy and Digital Business in Berlin und Paris absolviert.

Was waren die Highlights in Deinem Studium?

Die Auslandsaufenthalte waren schon besonders spannend. Vor allem an das Auslandssemester in Moskau habe ich viele bleibende Erinnerungen. Der harte Winter, die Superlativen in Moskau und die Roadtrips entlang der Wolga oder auf dem „Golden Circle“ waren ein echtes Abenteuer. Aber auch der Aufenthalt in Paris in 2019 war ein tolles Erlebnis.  

Du hast schon angesprochen, dass Du als Schüler im Unternehmen mitgearbeitet hast. Musstest Du während Deines Studiums auch Praktika machen?

Direkt im dritten Semester war ich ein halbes Jahr bei Hella in Ho Chi Minh City, Vietnam. Dort habe ich im globalen Einkauf gearbeitet, der zu dem Zeitpunkt vor Ort nur aus meiner Person bestand. Meine Kollegen waren hauptsächlich in Deutschland und China. Die Aufgabe bestand darin, Lieferanten für Schrauben zu finden und auch ein erstes vereinfachtes Audit in den Produktionen zu machen.

Du bist nicht direkt nach dem Studium im eigenen Unternehmen gestartet. Welche Station hast Du nach Deinem Abschluss noch eingelegt?

Nach dem Studium habe ich für ein Jahr bei dem Start-Up klarx in München im Vertrieb und im Business Development gearbeitet. Ich wollte unbedingt Erfahrungen in einem Start-Up sammeln und besonders die besondere Arbeitsweise in so einem jungen Unternehmen aufnehmen. Ursprünglich hatte ich geplant, noch länger dort zu arbeiten, war aber von dem Geschäftsmodell immer weniger überzeugt und habe so den Entschluss gefasst, zum Jahreswechsel ins Familienunternehmen einzusteigen. Da die Rolle als Verkaufsleiter Nord bei GRANIT PARTS neu besetzt werden musste, hat das sehr gut gepasst.

War es für dich schon immer klar, dass du einmal im Familienunternehmen arbeiten wirst?

Ja, das war für mich im Prinzip immer klar. Allerdings war der Zeitpunkt des Einstiegs nie fest geplant. Ich hatte immer sehr viel Freiheiten in dem, was ich tue. Im Familienunternehmen hat man eine besondere Verantwortung, aber eben auch die Möglichkeit Dinge zu beeinflussen und mitzuentscheiden. Die Möglichkeit hatte ich schon sehr früh. Was mich immer gereizt hat, sind die Mitarbeiter in Deutschland und auf der ganzen Welt, mit denen ich schon seit meiner Kindheit zu tun hatte. Wenn man so will, habe ich meine erste eigenständige Geschäftsreise schon mit 16 Jahren gemacht. Und zwar nach Indien! Zusammen mit unserem damaligen Mitarbeiter habe ich dort Lieferanten besucht, um konkrete Projekte für den Einkauf in Heeslingen zu unterstützen.

An welchen Projekten hast Du vor deiner jetzigen Position als Verkaufsleiter schon im Familienunternehmen mitgearbeitet?

Besonders stark habe ich mich in den letzten Jahren um den Aufbau unseres Innovation Labs in Hamburg und das Projekt Rep.Guide gekümmert. Dafür waren Christoph aus der Disposition und ich zum Beispiel für eine Woche im Silicon Valley in den USA und haben mit verschiedenen IT-Spezialisten und Beratern an der Idee zum Projekt gearbeitet. Zusammen mit dem Vertrieb habe ich aber auch viele Kunden in Deutschland besucht, um herauszufinden, ob unsere Kunden eine Datenbank für Reparaturinformationen wie Rep.Guide überhaupt benötigen. Gezeigt haben wir den Kunden damals eine klickbare Vorabversion des Tools. Als die Kunden dann begeistert waren und wir ein Team in Hamburg gefunden haben, startete der Aufbau der heutigen Plattform.

War der Vertrieb schon immer der Bereich in dem Du mal arbeiten wolltest?

Wie bei Rep.Guide hatte ich auch bei anderen Gelegenheiten immer wieder die Möglichkeit, mit unseren Gebietsleitern Kunden zu besuchen. So habe ich viele Ferien genutzt, um in ganz Deutschland Kunden zu besuchen. Besonders interessant waren aber auch Besuche in Spanien, Rumänien oder Polen. Da ich selber keine Ausbildung im Bereich Landtechnik gemacht habe, aber natürlich immer Kontakt zur Branche hatte, waren diese Besuche sehr interessant und auch wichtig. Um erfolgreich zu sein, muss man wissen, was die Kunden bewegt. Ich denke, an keiner anderen Stelle bekommt man mehr mit als direkt beim Kunden. Nur wenn man ihnen zuhört und ihre Probleme versteht, kann man passende Lösungen anbieten.

Wie ist es für Dich im Familienunternehmen zu arbeiten und Deinen Vater als Vorgesetzten zu haben?

Wir haben ein super Verhältnis und sind uns in vielen Dingen sehr ähnlich. Das sind erstmal gute Voraussetzungen für eine Zusammenarbeit. Ich würde aber schon sagen, dass es eine besondere Situation ist. Er ist der Chef mit viel mehr Erfahrung, aber die Kommunikation findet auf Augenhöhe statt. Ich profitiere davon, mit ihm zusammenzuarbeiten, genauso wie ich von der Zusammenarbeit mit allen anderen profitiere, von denen ich etwas lernen kann. Wenn man es darauf anlegen würde, wäre es aber bei der jetzigen Betriebsgröße auch möglich, sich aus dem Weg zu gehen.

Was sind Deine Pläne für die Zukunft?

Ich will den Job des Verkaufsleiters erst einmal auf unbestimmte Zeit machen und so zum Erfolg des Unternehmens beitragen. Parallel zu meinem Hauptjob begleite ich auch Projekte wie Rep.Guide oder unsere Nachhaltigkeitsoffensive WE ACT und versuche, sie auf diesem Wege zu fördern. Welche Stationen auf meine heutige Tätigkeit als Verkaufsleiter folgen, ist noch komplett offen.

Ich hoffe, es hat euch gefallen! Solltet ihr weitere Fragen an Adrian oder über die Karriere-Möglichkeiten bei FRICKE haben, kommentiert unter diesen Beitrag oder schreibt uns eine Mail an karriere.blog@fricke.de.

Bis zum nächsten Mal!

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