F.Explore – Programmieren für Nicht-Programmierer

F.Explore – Programmieren für Nicht-Programmierer

Beim F.Explore-Workshop zeigen IT-Azubis kaufmännischen Azubis, wie mit HTML, CSS und JavaScript eine eigene Website entsteht.

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Wie entsteht eigentlich eine Website? Und wie viel Programmierungsaufwand braucht man, um am Ende eine eigene Website zu erstellen? Genau darum ging es bei F.Explore, einer Veranstaltung von Azubis für Azubis. Die IT-Azubis gaben den kaufmännischen Auszubildenden einen Einblick in die Grundlagen der Programmierung. Im Mittelpunkt stand dabei das gemeinsame Ausprobieren statt trockener Theorie.

Von Azubis für Azubis

F.Explore ist eine jährlich stattfindende Veranstaltung, die komplett von Auszubildenden geplant und durchgeführt wird. Dabei zeigen die IT-Azubis den kaufmännischen Azubis, wie Programmierung funktioniert und wie aus HTML, CSS und JavaScript Schritt für Schritt eine kleine Webanwendung entsteht.

Dafür bereiteten die IT-Azubis ein nachgebautes Ticketsystem vor, über das die Teilnehmenden ihre Aufgaben erhielten. Der Ablauf war dabei an den echten IT-Arbeitsalltag angelehnt. Gearbeitet wurde in der Sandbox CodePen, sodass Änderungen im Code sofort sichtbar wurden. Die Aufgabe bestand darin, eine eigene Pizzaspeisekarte mit automatischer Preisberechnung zu erstellen.

Warum Programmiergrundlagen wichtig sind

Auch wer später nicht selbst programmiert, profitiert von einem Grundverständnis für Code. Wer weiß, wie Anwendungen aufgebaut sind, kann Anforderungen besser formulieren und gezielter mit IT-Teams zusammenarbeiten. Gerade mit Blick auf Künstliche Intelligenz wird dieses Verständnis immer wichtiger: Nur wer die Grundlagen kennt, kann Ergebnisse besser einschätzen, Fehler erkennen und gezielte Fragen stellen.

Vom Bildschirm auf den Teller

Da die IT-Azubis die Veranstaltung selbst leiteten, war die Hemmschwelle niedrig und Fragen konnten jederzeit gestellt werden. Aus den ersten Codezeilen entstanden nach und nach individuelle Speisekarten. Manche Teilnehmende legten besonderen Wert auf das Design, andere ergänzten ausgefallene Pizzaideen oder tüftelten an der Preisberechnung.

Nachdem die Teilnehmenden zuvor digitale Pizzen hinzugefügt, Preise berechnet und Speisekarten gestaltet hatten, wurde das Thema zum Abschluss noch einmal ganz praktisch aufgegriffen: Der Tag endete mit einem gemeinsamen Pizzaessen. Das sorgte für einen entspannten Ausklang und machte aus der Programmieraufgabe nicht nur ein Lernprojekt, sondern auch ein gemeinsames Erlebnis.

Bis zum nächsten Jahr

Die Frage für nächstes Jahr bleibt offen: Welche Speisekarte wird als Nächstes programmiert und anschließend gemeinsam getestet? Burger, Pasta oder Sushi? Hauptsache, am Ende stimmen nicht nur Code und Berechnung, sondern auch der Geschmack. Wer noch mehr über ein spannendes IT-Azubi-Projekt erfahren möchte, wird hier fündig.

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