Mein FSJ und der Weg zu Fricke - Freiwilliges soziales Jahr

Mein FSJ und der Weg zu Fricke


Hallo Ihr Lieben,

heute möchte ich euch von etwas berichten. Es hat gar nicht direkt mit FRICKE zu tun, ist mir aber trotzdem sehr wichtig. Als sich meine Schulzeit dem Ende zuneigte, stand für mich natürlich auch die Frage im Raum „Was kommt jetzt?“. Keine Frage, heute hat man nahezu endlose Möglichkeiten und es ist für jeden etwas dabei. Ich war mir noch nicht sicher ob Ausbildung oder Studium infrage kommen würde. Nach einigen Überlegungen entschied ich mich für ein Freiwilliges Soziales Jahr, kurz FSJ. Mir gefiel die Vorstellung, mich einerseits sozial zu engagieren und anderseits für meinen weiteren Lebensweg viele neue und spannende Erfahrungen mitnehmen zu können.

Meine „zweite“ Einschulung

Und so kam es, dass auch ich zusammen mit ganz vielen kleinen anderen aufgeregten Jungs und Mädchen am 1. August 2017 meine ehemalige Grundschule betrat. Auch wenn ich selbst schon vier schöne Jahre meiner Kindheit hier verbracht hatte, war an diesem Tag doch alles irgendwie anders. Ich war wahrscheinlich genauso aufgeregt wie all die Anderen. Doch von meinem tollen Kollegium wurde ich direkt herzlich empfangen und auch die Kinder freuten sich über das neue Gesicht.

Ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Grundschule – Was macht man da denn?

Die Frage wurde mir am Anfang tatsächlich öfter gestellt. Alle abwegigen Vorstellungen wie etwa „für eine ganze Schule kochen“ konnte ich verneinen 🙂 Meine hauptsächlichen Aufgaben lagen darin, meine Kolleginnen im Unterricht zu unterstützen. Beispielsweise half ich bei Gruppenarbeiten, der Nachmittagsbetreuung sowie Projekttagen. Ich durfte aber auch meine ganz eigene AG anbieten. Dadurch hat eine kleine Gruppe aus Dritt- und Viertklässlern in diesem Jahr mit mir ganz viel über Ernährung und Landwirtschaft gelernt.

Es war einmal… immer noch die gleiche Tradition wie zu meiner Schulzeit

Eins meiner Highlights in meinem „13. Schuljahr“ war definitiv das alljährlich stattfindende Weihnachtsbasteln. Eine Tradition, die schon unzählige Jahre stattfindet und für alle Kinder immer wieder ein besonderes Erlebnis ist. Zusammen mit einigen lieben Mamas gibt es in der großen Aula die Möglichkeit, an ganz vielen kleinen Stationen wunderschöne Deko für die Schule und den großen Weihnachtsbaum zu basteln. Bevor die Kinder in die Weihnachtsferien starten, dürfen sie das Selbstgebastelte natürlich mit nach Hause nehmen um dann auch die Mamas, Papas, Omis und Opis damit zu erfreuen.

Das Weihnachtsbasteln war für mich als Kind schon immer ein sehr besonderes Erlebnis und diesen Zauber noch einmal miterleben zu dürfen, war echt super!

Aller Abschied ist schwer

Doch auch die schönsten Dinge sind einmal vorbei und so war auch mein Jahr irgendwann zu Ende. Aber das nächste Abenteuer, meine Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau bei Fricke, sollte ja bald beginnen und so ging ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ich kann wirklich jedem ein Freiwilliges Soziales Jahr oder einen Bundesfreiwilligendienst empfehlen, weil man dort einzigartige Erfahrungen sammeln kann und tolle Möglichkeiten geboten bekommen.

Bei Fragen meldet euch gerne!

Bis zum nächsten Mal, eure Myriel

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