Wie ich meinen Großeltern den digitalen Job erkläre - die Berufserklärung

Wie erkläre ich meinen Großeltern meinen Job – Berufserklärung für eine andere Generation

Joberklaerung

Nachdem wir Euch bereits von Carina und ihrer Tätigkeit als Online-Marketing-Managerin berichtet haben, hat Carina nun einen Gastbeitrag für den Blog vorbereitet. Sie erklärt Euch heute, wie sie ihrer Oma den eigenen Job erklärt. Denn früher gab es viele der heutigen Berufe gar nicht. Deswegen hat sie sich eine kreative Umschreibung für ihren Job überlegt. Aber lest selbst und lasst Euch von ihrer Berufserklärung inspirieren!

„Kind was arbeitest du eigentlich?“ 

Kennt ihr das, es steht mal wieder ein Besuch bei den Großeltern an und dann kommt da diese eine Frage: „Kind, was arbeitest du eigentlich?“ 

Direkt verfallt ihr in Schockstarre und bekommt Schweißperlen auf der Stirn und sucht nach einer möglichst einfachen Erklärung. An dieser Stelle kann sich jeder glücklich schätzen, der Erzieher, Tischler oder Arzt geworden ist. Denn das sind Berufe, mit denen Eure Großeltern auch ohne Erklärungen etwas anfangen können. Falls doch nicht, gibt es hier immer eine gute Antwort, die Eure Großeltern meistens verstehen. Denn diese Berufe kann man sehr gut anhand von Alltagsgegenständen oder Situationen erklären.

Doch was, wenn die Berufswahl von den eher traditionellen Berufen abweicht?

Ein etwas anderer Beruf – die etwas andere Berufserklärung

„Kind, was machst du eigentlich den ganzen Tag auf der Arbeit?“

Viele von Euch werden es kennen, eine allgemeingültige Antwort und Berufserklärung hilft da meistens nicht viel weiter.

 Oma: „Aaaaah du arbeitest also mit Computern?“ 

Ich: „Nee Oma, nicht direkt. Ich nutze den Computer nur für meine Arbeit. Ich schreibe mit dem Computer beispielsweise E-Mails und erstelle Dokumente.“ 

*kurzes Schweigen* 

Oma: „Ok, dann arbeitest du mit diesem Internet?!?“

Ich: “ Fast Oma, genauso wie den Computer, brauche ich das Internet für meine Arbeit, das ist so…“

So oder so ähnlich  verläuft wohl bei jedem das Gespräch, bis die meisten Großeltern irgendwann aufgeben und akzeptieren, dass sie nicht verstehen, womit ihre Enkelkinder ihr Geld verdienen. 

Meine Oma wollte das aber nicht einfach so akzeptieren. Also musste eine Erklärung her und das nicht nur einmal. Ich habe bei FRICKE zu Anfang als Projektmanagerin im E-Commerce gearbeitet und bin dort jetzt Online-Marketing-Managerin. Beides Berufe mit denen meine Oma so gar nichts anfangen konnte. Deswegen musste ich meinen Beruf mal etwas anders erklären. 

Bei meiner Tätigkeit als Projektmanagerin im E-Commerce sah die Berufserklärung so aus. 

Ich: „Also Oma, stell es dir so vor, dass ich im Internet die Regale einräume, damit die Kunden auch die gewünschten Produkte finden, die sie kaufen möchten!“

Oma: „Ah also wie die Mitarbeiter im Supermarkt!“

Ich: „Genau, und dann gucke ich, dass alle Kunden die Produkte auch gut finden, indem ich Hinweise platziere. So wie es ein Mitarbeiter in deinem Supermarkt macht.“

Das Internet als Supermarkt – Das versteht auch Oma

Jetzt als Online Marketing Managerin konnte ich auf die Erklärung aufbauen. Oma weiß, dass ich nicht mehr für die Regalbefüllung zuständig bin, sondern jetzt Werbeplakate im Internet aufstelle und die wöchentlichen Supermarktangebote, die sie aus der Wochenrundschau kennt, per E-Mail („Ja Oma, eine Art Brief nur im Internet.“) verschicke. So kann meine Oma ihren Freundinnen immer genau erklären, was ihre Enkelin den ganzen Tag auf der Arbeit mit diesem sogenannten Internet macht.

Und wie erklärt Ihr Euren Großeltern Euren Job? Hinterlasst uns Eure Erklärungen doch einfach mal in den Kommentaren.

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