Fricke Korn Tasting - Azubis hinter den Kulissen der Brennerei Bruns

Fricke Korn Tasting – Azubis hinter den Kulissen der Brennerei Bruns

Flaschen von Bruns

Hi Zusammen,

heute tauchen Christin und ich noch einmal mit euch in die Welt des Fricke Korns ein. Wie es zu dieser Idee kam und wie die Umsetzung stattfand, wisst ihr ja bereits aus unserem ersten Beitrag zum Thema Fricke Korn.

Eine Besichtigung muss geplant sein…

Da wir ja die Geschichte hinter dem Fricke Korn schon kannten, interessierte uns natürlich auch, wo dieser hergestellt wird. Dafür haben Christin und ich uns mit dem Inhaber Jens Fajen der Brennerei Bruns aus Rotenburg Wümme in Verbindung gesetzt. Er hat die Produktion des Fricke Korns zu jeder Zeit im Blick. Gemeinsam suchten wir nach einen Termin und besprachen das Programm. Am 20.11.2018 war es dann soweit! Wir durften die Brennerei Bruns, für eine Besichtigung mit einem anschließenden einstündigen Tasting, besuchen.

Eingeladen wurden sowohl die Studenten, die Auszubildenden aus dem Groß- und Außenhandel, als auch die Fachkräfte für Lagerlogistik. In Kürze hatten wir einige Begeisterte zusammen, die sich für eine Besichtigung interessierten.

Besichtigung bei Bruns

Auf geht’s zu einer korntastischen Reise

Am 20.11.2018 kauften wir kurzerhand noch ein paar Snacks für das Tasting ein. Treffpunkt für alle war um 14:15 Uhr vorne an der Zentrale. Als alle dort waren, ging es voller Vorfreude und Neugier, was uns erwarten würde, gemeinsam nach Rotenburg Wümme in die Brennerei Bruns. Wir bildeten Fahrgemeinschaften, sodass nicht jeder fahren musste – wir wollten das Tasting ja auch nutzen, versteht sich.

In Rotenburg angekommen, wurden wir von Brennerei-Chef Jens Fajen persönlich empfangen. Er gab uns im Vorfeld einen kurzen Überblick, wie der Tag verlaufen sollte.

Schwierige Frage – leckerer Gewinn

Dann ging es auch schon los. Nicht etwa mit der Geschichte oder wie die Brennerei aussieht, sondern mit einer Frage, bei der man eine Flasche Apfel-Zimt-Likör gewinnen konnte. Die Frage lautete:

Wie viele Flaschen könnte man am Tag in dieser Brennerei wohl herstellen?

Nach kurzer Bedenkzeit gab jeder einen Tipp ab. Christin lag am dichtesten am richtigen Ergebnis und gewann somit den Likör. Die Lösung verraten wir euch natürlich nicht… vielleicht fahrt ihr ja auch noch einmal dort hin.

Aktuelle Sorten bei Brus

Geschichte der Brennerei Bruns

Nur wenige Schritte weiter konnten wir uns, über einige Maschinen und die jeweilige Geschichte dazu, einen Eindruck verschaffen. Mit der Gründung von Ludwig Bruns im Jahr 1906 begann die Herstellung von Schnäpsen und Likören. 1996 wurde die Brennerei dann in die Hände von Jens Fajen übergeben, der bis heute ist er froh ist, eine Schnapsfabrik geerbt zu haben. Vorerst lieferten sie ihre Ware, als eine von tausenden Fabriken, nur im näheren Umkreis aus. Durch die Qualität der edlen Tropfen machte sich die Fabrik aber schon schnell einen Namen. Im Vergleich dazu gibt es heutzutage nur noch rund 70 Fabriken, die durch ihr persönliches Handwerk verschiedene Liköre und Schnäpse vertreiben.

In der unteren Etage standen einige Waschholzkisten und Maschinen aus dem Jahr 1980. Die Kisten wurden mit dem Entstehungsjahr gekennzeichnet und werden seitdem immer wieder genutzt. Eine Besonderheit ist auch der Aufzug in diesem Gebäude. Als ältester Fahrstuhl in 100 km Umkreis, wurde er nicht typischerweise mit „Hersteller“ gekennzeichnet. Er hat noch die Inschrift „Erbauer“, welches das Alter dessen noch einmal in besondere Position rückt. In über 60 Jahren Nutzung hatte der Aufzug noch nicht einen Defekt – das nennt man Qualität.

Brennerei BrunsWaschholzkisten von 1971 aus der Brennerei Bruns

Was lange währt, wird endlich gut

In der oberen Etage angekommen, staunten wir alle bei dem Anblick der vielen großen Fässer. Diese wurden als erstes in die Fabrik gestellt. Die Wände wurden danach um die Tonfässer herum gemauert. Während zu damaligen Zeiten noch mit Tüchern gefiltert wurde, gibt es heute schon weitaus bessere Möglichkeiten bei Bruns. Je länger man die Liköre stehen lässt, desto mehr setzen diese sich auf dem Boden der Fässer ab. Nun wussten wir auch, warum die Hähne nicht ganz unten am Rand der Fässer angebracht wurden, sondern ein wenig höher.

Auch dort gab es eine Besonderheit in der Qualität. Die Fässer besitzen Keramikhähne, welche die Trübung der Schnäpse fördern. Neben einfachen Filtern präsentierte Jens Fajen uns sein riesiges Glas Kieselgur. Bereits eine Messerspitze reicht aus, um einen Likör ohne Druck und Energie zu filtern.

Um die Ecke wurde uns ein Aromengewinnungsgerät aus dem Mittelalter präsentiert. Das konzentrische Gefäß wird bei Bruns hauptsächlich für Kaffeeliköre genutzt. Grob gemahlen kommt der Kaffee in das trichterförmige Gerät und wird mit 50%tigem Alkohol übergossen. Ganz langsam zieht dann der Alkohol durch die Kaffeebohnen und kann unten abgefüllt werden. Der Geschmack der Kaffeebohnen kann somit vollends ausgenutzt werden.

Besichtigung bei Bruns

Ein Schatz nach dem anderen

Mitten im Raum stach uns dann ein anderes riesiges Fass in die Augen. Darin enthalten war reiner Alkohol – der Sprit ist auch im Fricke Korn zu finden. Mit einem Wert von 96% Alkohol ist dies ein super Weizenkorn aus Lüdinghausen. Unsere Nasen wurden im nächsten Raum vom Bruns Bitter Likör inspiriert. Mit besonders vielen Kräutern wurde dieser gerade erst aufgesetzt. Auch den Duft der entsprechenden Rosenblätter durften wir dort aufnehmen. Einen kleinen Blick haben wir sogar in die Bibel der Fabrik werfen dürfen. Dort ist alles entsprechend der Geräte in der Fabrik erklärt.

Besichtigung Brennerei Bruns

Fricke Korn Tasting mit spannenden Erlebnisgeschichten

Endlich ging es los! Nachdem wir uns, wie es sich gehört, Geschlechter getrennt hingesetzt hatten, wurde uns auch direkt der erste Schnaps aus der Brennerei eingeschenkt. Für alle erstmal ein halbes kurzes Glas, wollte man mehr, musste man das Glas kurz schütteln und zack war das Glas voller als sich so mancher wünschte. Der erste Likör war der Apfel-Zimt-Likör, dann gab es einen Himbeere-Likör, einen Brombeere-Likör, einen Marille-Likör, einen Pflaumen-Likör und einen Nuss-Likör.

Christins Meinung nach war der Nuss-Likör am leckersten und dann kam der Himbeere-Likör und auf Platz drei der Apfel-Zimt-Likör. Die anderen schmeckten ihres Erachtens natürlich auch ziemlich gut, schafften es aber nicht auf das Treppchen. Zu guter Letzt gab es dann noch einen Sahne-Gin und einen normalen Gin, der extra geschmacklich auf Schweppes ausgerichtet ist. Christin ist nun leider nicht so der Gin Trinker, aber der Sahne Gin schmeckte ihr doch ziemlich gut.

Besichtigung Fricke Korn

Insgesamt verbrachten wir einen sehr interessanten und lustigen Nachmittag in der Brennerei Bruns in Rotenburg. Ein riesiges Dankeschön gilt Jens Fajen, der uns mit seinem Programm sehr gut unterhalten hat.

Das Beste kommt zum Schluss!!!

Wir verlosen eine Flasche Fricke Korn

Von unserem Fricke Korn Tasting haben wir noch eine Flasche im Gepäck. Die möchten wir gern verlosen!

Wie könnt ihr die Flasche Fricke Korn gewinnen?

Ganz einfach: Hinterlasst hier (bis zum 25.12.2018 – 23:59 Uhr) einen Kommentar, warum ihr die Flasche Fricke Korn gewinnen möchtet!

*Ganz wichtig: Hinterlasst im Feld „E-Mail“ unbedingt eure E-Mail-Adresse. Das ist nur wichtig, damit wir euch erreichen können – sollten wir euren Namen auslosen. Denn wir möchten dem Gewinner natürlich unbedingt die Flasche Fricke Korn schicken. Es werden von uns keine Mailadressen dauerhaft gespeichert und nach erfolgter Auslosung werden wir selbstverständlich alle Mail-Adressen löschen.

 

*Beachte:

 

Bis zum nächsten Mal

Christin und Thyra

3 Kommentare zu “Fricke Korn Tasting – Azubis hinter den Kulissen der Brennerei Bruns”

  1. Michael Schmidt sagt:

    Mit der Flasche Fricke Korn kann man auch ausserhalb der Arbeit ein bisschen Fricke genießen. Frohe Weihnachten

  2. Vera Henning sagt:

    Liebes Blog Team,
    ersteinmal Gratulation zu euren spannenden Berichten. Dienstags nach Feierabend einmal bei euch ‚reinschauen ist schon Pflichtprogramm. 🙂
    Jetzt würde ich sehr gerne eure Flasche Fricke Korn gewinnen. Nicht für mich, sondern für unsere Landjugend.
    Jedes Jahr zum Osterfeuer sammelt sie im Dorf bei Wind und Wetter unser Buschwerk ein. Da sie bei uns alles per Hand aufladen müssen, geben wir danach immer sehr gerne einen aus.
    Den Fricke Korn hat die Landjugend schon auf der Quotenfete kennengelernt. Ich finde, diese fleißigen, aber auch durstigen junge Leute haben ihn verdient. Oder?????????

  3. Hanna Kruse sagt:

    Moin Moin,
    Ich würde gerne die Flasche Fricke Korn gewinnen, damit ich mich schonmal mit meine Freunden auf euere Fricke Party in März einstimmen kann.🎉 Wir Reisen nächstes Jahr das dritte mal in folge mit einen Bus an, nächstes Jahr mit 48 Personen.🎉

Kommentar hinterlassen

Datenschutzhinweise: Die Kommentarangaben werden an Auttomatic, USA (die WordPress Entwickler) zur Spamüberprüfung übermittelt und die E-Mail Adresse an den Dienst Gravatar (ebenfalls Auttomatic), um zu prüfen, ob die Kommentatoren dort ein Profilbild hinterlegt haben. Zu Details hierzu , sowie generell zur Verarbeitung Ihrer Daten und Widerrufsmöglichkeiten, verweisen wir auf unsere Datenschutzerklärung. Sie können gern Pseudonyme und anonyme Angaben hinterlassen.

Felder mit * werden benötigt