Agrarmanagement im dualen Studium: Jan-Luca berichtet

Agrarmanagement im dualen Studium: Jan-Luca berichtet

Titelbild_Agrarmanagement

Hallo zusammen! Heute möchten wir euch einen kleinen Einblick in den Studiengang Agrarmanagement geben. Hierfür haben wir Jan-Luca getroffen. Wenn dieser nicht gerade damit beschäftigt ist an seinen Hanomag-Oldtimern rumzubasteln, ist er dualer Student des Agrarmanagements.

Jan-Luca hat sein Studium 2020 aufgenommen und ist der dritte Student des Agrarmanagements bei FRICKE. Wir haben ihm einige Fragen zu seinem Studienfach gestellt.

Wie bist du zum Studiengang Agrarmanagement bei FRICKE gekommen?

Schon immer hat mich die Landwirtschaft und dabei besonders die Landtechnik fasziniert. Geprägt durch die großväterliche Schmiede kam ich schon früh in Kontakt mit moderner und betagter Landtechnik sowie auch FRICKE Landmaschinen in Winsen. So lag dann auch die Entscheidung nahe als ich vom dualen Studienangebot von FRICKE erfuhr.

Was macht für dich den Reiz an diesem Studiengang aus und was gefällt dir besonders gut?

Der Reiz an diesem Studiengang liegt in der Kombination aus betriebswirtschaftlichen und landwirtschaftlichen Inhalten sowie der direkten Anwendung im Betrieb.

Der Bezug zur Landtechnik, das Hintergrundwissen und Know-How, die durch diesen Studiengang vermittelt werden, ist im Arbeitsalltag bei FRICKE von großem Vorteil. Die durchaus komplexen und speziellen Anforderungen der Kunden bedürfen einem grundlegenden landwirtschaftlichen Verständnis. Ebenso schafft man ein angenehmeres Gesprächsklima, wenn man dem Landwirt mit Sachkunde, Verständnis und eigener Erfahrung gegenübertritt.

Durch den allgegenwärtigen Bezug zur Agrarwirtschaft sind die Studienthemen vielfältig und bunt, was sich positiv auf die Lernmotivation auswirkt.

Wie läuft das Studium (auch in Zeiten einer Corona-Pandemie) ab?

Das Studium besteht aus sechs Semestern und teilt sich pro Semester in eine Praxis- und eine Theoriephase auf. Jede dieser Phasen ist etwa zweieinhalb Monate lang. Die Theoriephasen finden an der Berufsakademie in Dresden und die Praxisphasen in einer Abteilung des Betriebes statt.

Während der Theoriephase wird der Vorlesungsstoff des jeweiligen Semesters vermittelt und am Ende der Phase mit Klausuren abgefragt und geprüft.

Bedingt durch die Pandemie und dem erneuten Lockdown im Dezember letzten Jahres, war meine Zeit vor Ort in Dresden sehr kurz und die meisten Vorlesungen fanden online statt. Ab Mitte Dezember war dann gar kein Präsenzunterricht mehr möglich. So konnte man die Klausuren leider nicht wie üblich in Präsenz schreiben. Sie mussten digital abgelegt, auf das nächste Semester verschoben oder in eine Hausarbeit umgewandelt werden. Deswegen müssen dieses Semester in der Praxisphase neben dem üblichen Praxistransferbeleg noch zusätzliche Hausarbeiten geschrieben werden.

Der Praxistransferbeleg als Prüfungsleistung ist eine Hausarbeit, welche während der Praxisphase im Betrieb angefertigt und zu Beginn des folgenden Theoriesemesters abgegeben wird. Diese Studienleistung bietet die Möglichkeit, Themen aus dem betrieblichen Umfeld in das Studium einzubringen.

Mit was für Themenbereichen beschäftigt ihr Euch während des Studiums? Wie dicht liegt der vermittelte Stoff an dem, was du in deinen Praxissemestern erlebst?

Die Themenbereiche sind vielfältig. Von betriebswirtschaftlichen Themen, wie allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Buchführung und Bilanzierung sowie Wirtschaftsmathematik bis zur landwirtschaftlichen Pflanzen- und Tierproduktion ist alles dabei.

Von dem Stoff kann man einige Themen besser als andere im Betrieb anwenden. In meinem aktuellen Tätigkeitsbereich kommen mir die betriebswirtschaftlichen Erkenntnisse stärker zu Gute als es die Schwerpunkte aus Ackerbau und Tierhaltung tun.

Wenn er nicht gerade bei FRICKE arbeitet, schraubt Jan-Luca an seinem Hanomag Oldtimer

Wie passen deiner Meinung nach Agrar und Management zueinander?

Wie sollte die moderne Agrarwirtschaft ohne passendes Management funktionieren? Die Anforderungen an die moderne Landwirtschaft nehmen in der heutigen Zeit stetig zu. Deswegen ist es wichtig, betriebswirtschaftlich fitte Junglandwirte auf den Markt vorzubereiten. Sie sind in der Lage, der Überlast an Regularien in der Landwirtschaft gerecht zu werden sowie den Betrieb zukunftssicher aufzustellen.

Im Bereich des Handels mit Landtechnik und Ersatzteilen ist es wichtig, das Anwendungsspektrum beim Kunden zu verstehen. Außerdem sollte man die notwendige Sachkunde besitzen, um die Interessen sowie den Bedarf des modernen Landwirts nachzuvollziehen. Das Gespräch auf fachlicher Augenhöhe ist in einer so speziellen und umfangreichen Branche wie der Landwirtschaft, sehr wichtig, um langfristige und erfolgreiche Kundenbeziehungen aufzubauen.

Hast du schon Pläne für die Zeit nach deinem Studium?

Aktuell habe ich noch zweieinhalb Jahre Studium vor mir, weshalb ich lediglich gewisse Vorstellungen habe. Über konkrete Pläne lässt sich wohl erst in zwei Jahren etwas sagen.

Noch mehr Informationen zum dualen Angebot für Agrarmanagement von FRICKE findest du hier.

Wir wünschen Jan-Luca noch viel Erfolg bei seinem Studium und sind gespannt auf seinen zukünftigen Weg!

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