Fricke China - GM Henning brichtet über das Leben in Shanghai

Abenteuer China – Henning für Fricke in Shanghai

Fricke China Skyline Shanghai

Hey Leute,

die FRICKE Gruppe ist auf der ganzen Welt tätig. Da ein großer Teil unserer Lieferanten aus China kommt, haben wir auch ein Einkaufsbüro in Shanghai. An diesem Standort arbeitet Henning.

Er ist General Manager des IPO (International Purchasing Office).

Fricke China: Das Fundament wurde in Deutschland gelegt

Henning hat sein Bachelorstudium in Volkswirtschaftslehre und Ethnologie absolviert. Es folgte der Masterabschluss in Wirtschafts- und Rechtswissenschaften mit dem Schwerpunkt China. Im November 2018 startete er als Trainee im Einkauf bei GRANIT PARTS. Auch hier hat er sich auf die Zusammenarbeit mit China konzentriert.

Als Trainee hatte ich das Glück, diverse Abteilungen durchlaufen zu können, damit ich in China einen guten Eindruck von den Prozessen in der Hauptstelle habe und auch das Team in Deutschland gut kenne. Das war eine spannende Zeit!

Henning über seine Zeit als Trainee bei GRANIT PARTS

Warum Asien? – Warum nicht?!

Seine Liebe zum asiatischen Raum hat Henning früh entdeckt. In der 11. Klasse hat er ein Jahr als Austauschschüler in Taipei in Taiwan bei einer Gastfamilie gelebt. Im Anschluss war er erneut zwei Mal für ein Jahr in Taipei, um zu einer Sprachschule zu gehen, Praktika zu absolvieren oder dort zu arbeiten. Diese praktischen Erfahrungen hatten immer etwas mit dem Thema Handel zu tun. Nicht umsonst hat er sich später in seinem Studium auf China spezialisiert.

Taiwan war für mich der Start, was Land, Leute, Sprache und Kultur angeht. Ohne diese Erfahrung hätte ich mich niemals in diese Richtung entwickelt.

Henning über seine persönliche Entwicklung

Die Arbeit am anderen Ende der Welt bei Fricke China

Im September 2019 hat Henning angefangen, im IPO in Shanghai zu arbeiten. Alle bestehenden chinesischen Lieferanten werden direkt von dem IPO betreut. Bestellungen werden entgegengenommen, Lieferungen organisiert und Shipping Documents geprüft. Außerdem arbeitet das Team stetig an neuen Einkaufsprojekten. Dazu gehört die Identifikation neuer Lieferanten und Produkte in China in Zusammenarbeit mit dem Produktmanagement und Einkauf in Deutschland. Dabei steht die Frage im Vordergrund, wo chinesische Lieferanten hinsichtlich der Qualität und des Preises einen Vorteil gegenüber zum Beispiel europäischen Lieferanten bieten.

Welche neuen Produkte sind für diesen Beschaffungsmarkt interessant? Welche Trends zeigen uns Messen und welche Innovationen bieten uns unsere Lieferanten?

Fricke China
Unsere chinesischen Kollegen mit Henning in der Lobby des Bürogebäudes (von links nach rechts: Jack, Renee, Ariel, Cindy und Henning).

Kleines Team sorgt bei Fricke in China für reibungslosen Ablauf

Das Büro ist im Stadtteil Pudong, dem größten östlichen Stadtteil von Shanghai. Insgesamt arbeiten dort fünf Kollegen. Die Aufgabenbereiche sind in Disposition und Logistik sowie Einkaufsprojekte unterteilt. Für Henning gehört es als General Manager dazu, in ständiger Abstimmung mit dem Standort in Heeslingen zu bleiben und Themen zu organisieren, die außerhalb des Tagesgeschäfts liegen. Da für ‚Fricke China‘ nur ein kleines Team arbeitet, ist es ihm besonders wichtig, dass eine angenehme Arbeitsatmosphäre herrscht und die Zusammenarbeit problemlos funktioniert.

Fricke China
Cindy und Jack sind gemeinsam mit Henning für die Einkaufsprojekte zuständig.

China in Zeiten von Corona

Von Ende Januar bis März war China wie gelähmt und geschockt. In den riesigen Städten sind jeden Tag extrem viele Menschen unterwegs. Allein Shanghai hat 24 Millionen Einwohner und anfangs konnte nicht eingeschätzt werden, wie sich das Virus verbreiten wird. Entsprechend streng waren deshalb die Maßnahmen. Mittlerweile sind die Corona-Einschränkungen deutlich weniger geworden. Alle Restaurants und öffentlichen Einrichtungen sind wieder geöffnet. Jedoch gilt eine Maskenpflicht und am Bürogebäude müssen sich die Mitarbeiter mithilfe einer QR-Code-App als gesund ausweisen. Das Reisen innerhalb Chinas wird einfacher, es gilt jedoch weiterhin ein Einreisestopp für Ausländer. Derzeit können nur chinesische Staatsangehörige in das Land einreisen und müssen anschließend für mindestens 14 Tage in Quarantäne-Hotels.

Fricke in China
So sieht das Bürogebäude von außen aus.

Fricke China – Der Alltag

Henning kann Deutsch, Englisch und Hochchinesisch sprechen. Das hat ihm enorm dabei geholfen, sich zu integrieren und zurechtzufinden. Auch durch die tolle Unterstützung der anderen chinesischen Kollegen ist ihm der Start in Shanghai nicht schwergefallen. Die Megametropole ist jedoch sehr groß und insbesondere am Anfang hat Henning die Zeit genutzt, die vielen Stadtteile zu erkunden. In Deutschland kursieren oft Geschichten über verrückte und ausgefallene Speisen. Als ich nach dem Essen gefragt habe, hat Henning geantwortet:

Die Realität ist: Es gibt eine riesige Vielfalt an Essen. Das wird nie langweilig und in der Regel ist es sehr frisch und total lecker!

Ich finde die Story von Henning sehr interessant und spannend und wenn die Lage rund um Corona es zulässt, wird er uns auch mal wieder in Heeslingen besuchen kommen.

Eure Leona

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