
Die Auszubildenden von FRICKE engagieren sich auch sportlich. Beim Azubi-Lauf der IHK Stade belegte Auszubildende Svea den dritten Platz.
Mehr lesenAm frühen Vormittag beginnt Jakobs Reise. Von Bremen aus fliegt er per Direktflug nach Istanbul, wo er die kommenden sechs Wochen arbeiten wird. Zuhause schaut er noch in den Wetterbericht und ist etwas betrübt über die mittelmäßigen 10 Grad, die in Istanbul herrschen.
Mit Pullovern und langen Hosen steigt er also wenig später in den Flieger, wird dann aber doch von deutlich höheren Temperaturen in Istanbul überrascht. Lange hat er aber nicht Zeit, sich über die falsche Kleiderwahl zu ärgern, schließlich wartet bereits unser türkischer Kollege Emrah auf ihn. Gemeinsam gehen sie am ersten Abend essen und Jakob bekommt einen ersten Vorgeschmack auf das anstehende Abenteuer.
Vor seiner Auslandspraxisphase hatte Jakob kaum Berührungspunkte mit dem Land am Schwarzen Meer. Umso interessierter ist er, als während seiner Praxisphase im Produktmanagement die Anfrage kommt, ob er sich einen Aufenthalt in der Türkei vorstellen könne.
Die Auslandspraxisphase wird allen dualen Studierenden bei FRICKE angeboten und bietet eine großartige Chance, den eigenen Horizont zu erweitern. Vor kurzem waren Jannika und Tobias beispielsweise in unserem Büro in England. Wie auch für die beiden, war es aber auch für Jakob natürlich kein Ferientrip. Neben seiner normalen Tätigkeit, der er im Produktmanagement in Heeslingen nachgeht, kommen im Büro in Istanbul neue Aufgabenbereiche hinzu. Das Büro befindet sich im 24. Stock eines 28-stöckigen Geschäftshauses am Rand der Millionenstadt. Hunderte Firmen aus der ganzen Welt haben in diesem Haus ihren Sitz: unter anderem auch die Firma GRANIT PARTS.
Die zuvor beschriebenen neuen Aufgabenbereiche bestehen insbesondere aus dem Vor- und Nachbereiten von Lieferantenbesuchen und Gesprächen. Jene stehen im Mittelpunkt von Jakobs Arbeit in Istanbul. In den ersten zwei Wochen ist er vor allem noch im Büro beschäftigt. Hier arbeitet er eng mit den fünf türkischen Kollegen zusammen und erlebt große Gastfreundschaft. Egal ob mitgebrachtes Mittagessen im Büro, eine Stadtführung am Wochenende oder die Einladung zur Besichtigung eines Weinguts – Jakob ist überwältigt von der zuvorkommenden und freundlichen Art, die er nicht nur von seinen Kollegen, sondern auch im Allgemeinen in der Türkei erlebt.
In der dritten Woche darf er dann mit zu ersten Lieferantenbesuchen in der Metropolregion von Istanbul. Beeindruckt schaut er sich die Produktionen und Lagerhallen an und ist besonders angetan vom hohen Maß an Qualität, das hier präsentiert wird.
Mit der Ankunft von seinen beiden Kollegen aus dem Heeslinger Produktmanagement geht es dann auf einen größeren Trip nach Izmir. Im Fokus dieser Besuche steht die Auditierung von Lieferanten zur Qualitätssicherung. Kurzgesagt kontrollieren sie verschiedene Parameter, wie Sicherheitsaspekte, Qualitätssicherung in der Produktion oder ob die Lieferanten Wareneingangskontrollen vornehmen. Anhand dieser Parameter werden die Lieferanten bewertet und verglichen. Bei jenen Besuchen wird zudem auch nach neuen Möglichkeiten gesucht, die Geschäftsbeziehungen weiter auszubauen.
Schließlich darf Jakob sogar ein Sortiment an Artikeln bei einem Lieferanten für die Produktion anfragen, das er selbst in Heeslingen erstellt hat. Auch wegen solcher Chancen bezeichnet Jakob diese sechs Wochen im Nachhinein als bisher wohl lehrreichste Zeit seines Studiums. Die Grundlagen, die er zuvor noch in der Theorie an der NORDAKADEMIE gelernt hat, kann er hier in der Praxis im „freien Feld“ anwenden.
Auch wenn er durch seine Arbeit stark eingebunden ist, nutzt Jakob ein Wochenende für einen Kurztrip an die Ägäis. Er besucht viele Ortschaften, genießt das Meer und folgt Odysseus Fährte bis zu den Überresten des antiken Trojas. Er genießt diese kurze Auszeit und ist fasziniert vom wunderschönen Blick auf das Mittelmeer und dem mediterranen Klima.
Kaum ist er wieder zurück in Istanbul, wartet aber auch schon das nächste Highlight auf ihn. Gemeinsam mit seinen Kollegen besucht er die „Automechanica“, eine große Messe für den Automotive-Aftermarket. Vor Ort tauschen sie sich mit anderen Händlern aus und werfen einen Blick auf Neuheiten aus dem Bereich Ersatzteile für Nutzfahrzeuge und Landmaschinen.
Wie im Flug vergehen die sechs Wochen, sodass bald schon wieder die Rückkehr nach Deutschland ansteht. Mit vielen neuen Erfahrungen im Gepäck geht es für Jakob zurück nach Hause, gerade noch rechtzeitig für die FRICKE Sommerfeier!
Wir finden es beeindruckend, wie viele Erfahrungen Jakob in diesen sechs Wochen machen konnte. Wir wünschen ihm für seinen weiteren beruflichen Weg alles Gute!
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