Land schafft Verbindung - Landwirtschaft in Aufruhr

Land schafft Verbindung - Landwirtschaft in Aufruhr

Warum stellen aktuell viele Landwirte in Deutschlands grüne Kreuze aus Solidarität zur Landwirtschaft auf? Warum wollen Sie die Aufmerksamkeit gewinnen?

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Moin Moin zusammen,

Viele von euch haben sie sicher schon bemerkt: Die grünen Kreuze aus Holz stehen aktuell in beinahe jedem Dorf und auf unzähligen Äckern und Wiesen in unserer Region. Was aber hat es damit auf sich?

Grüne Kreuze - was genau ist das eigentlich?

Durch die neuen Umwelt- und Tierschutzverordnungen, der Bundesregierung und der europäischen Union, fühlen sich immer mehr Landwirte missverstanden. Vor allem auch durch ein scheinbar großes Unverständnis vieler Verbraucher gegenüber der modernen Landwirtschaft. Viele Bauern sehen sich und ihre Höfe durch die beschlossenen Verordnungen in ihrer Existenz bedroht. Im Zeichen des stillen Protestes bauten tausende Landwirte in ganz Deutschland grüne Holzkreuze und stellten diese an ihren Höfen und Feldern auf. So soll auf das Sterben ihres Berufsstandes, unter den momentanen Bedingungen, aufmerksam gemacht werden.

Die neuen Regelungen stellen natürlich nicht nur für die Landwirte ein Hindernis dar, auch Unternehmen aus der Ersatzteilbranche und dem Landmaschinenverkauf werden, über kurz oder lang, davon betroffen sein. Aus diesem Grund hat die FRICKE Gruppe, sowohl an unserem Hauptsitz in Heeslingen, als auch an all unseren anderen Standorten, aus Solidarität grüne Kreuze aufgestellt. Während der Agritechnica erstrahlte der GRANIT PARTS Messestand in diesem Jahr für eine Stunde in leuchtendem Grün, statt wie sonst üblich in rot.

Aus Solidarität und Liebe zur Landwirtschaft

Um Gehör in der Öffentlichkeit zu bekommen und vor allem die Bundesregierung zu erreichen, sind am 26. November tausende Bauern aus ganz Deutschland mit ihren Treckern nach Berlin gereist. Sie organisierten Sternfahrten aus allen Teilen Deutschlands, um sich in der Hauptstadt zu einer friedlichen Demonstration zu versammeln.

Unter Ihnen war auch unser Kollege Volker Tietjen von SAPHIR Maschinenbau.

Zusammen mit einigen Landwirten aus der Region hat auch er sich auf den Weg nach Berlin gemacht. Nach einer elfstündigen Fahrt ist die Kolonne in Kremmen, nahe Berlin, angekommen. Dort haben sie die Möglichkeit bekommen, auf einem Spargelhof zu schlafen. Organisiert haben sie das ganze mit Hilfe von Whatsappgruppen und schon hier zeigte sich bereits der starke Zusammenhalt aller, die sich mit der Landwirtschaft verbunden fühlen.

Am nächsten Morgen ging es früh mit dem Trecker nach Berlin und für das, was an diesem Dienstagmorgen dort ablief, findet wohl kaum jemand die richtigen Worte. Das Zusammengehörigkeitsgefühl aller war unbeschreiblich groß und zu sehen, dass sich alle aus dem gleichen Grund versammelt hatten, war der Wahnsinn. Man hat gemerkt, mit welcher Überzeugung die Landwirte, und alle die dort waren, um eben diese zu unterstützen, hinter ihrer Meinung stehen und wie weit sie bereit sind dafür zu gehen.

Die Veranstalter zählten an diesem Tag mehr als 40.000 Teilnehmer und ca. 8.600 Trecker in Berlin. Allein diese Zahlen zeigen wohl, für was die Landwirtschaft in Deutschland steht und vor allem, wer für die Landwirtschaft in Deutschland steht.

Wenn ihr Fragen habt meldet euch gerne :)

Liebe Grüße, Jakob und Myriel

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