Precision Farming - Felix berichtet über Möglichkeiten und Trends

Digitale Berufe in der FRICKE Gruppe – Felix berichtet über Precision Farming

Precision Farming

Hey Leute,

heute gibt es eine Fortsetzung unserer Reihe „Digitale Berufe bei der FRICKE Gruppe“. Dafür habe ich mit Felix gesprochen. Er ist einer unserer Produktmanager und betreut den Katalog 13 für Pflanzenschutz und Düngetechnik. Darüber hinaus ist er für ein absolutes Zukunftsthema zuständig: Precision Farming. Felix war schon vor seinem Studium in Agrarwissenschaften/Agrartechnik in der praktischen Landwirtschaft tätig und hatte immer wieder Berührungspunkte mit den Produkten und Technologien. Im Studium hat er sich dann auf digitale Landwirtschaft spezialisiert.

Was bedeutet Precision Farming?

Die „Präzise Landwirtschaft“ oder auch „Präzisionsackerbau“ hat zum Ziel, die Arbeit des Landwirts auf dem Feld durch technische Lösungen zu optimieren. Ein gutes Beispiel sind die automatischen Maschinensteuerungen z. B. bei der Lenkung der Maschinen oder der Steuerung von Arbeitsgeräten wie Spritzen oder Düngerstreuern. Die Maschine wird durch Technologien wie die Satellitentechnik wesentlich genauer gesteuert als es von der Hand möglich wäre. Auf diese Weise erhöht sich die Produktivität, der Landwirt wird entlastet, Betriebsmittel werden eingespart und die Umwelt geschont.

Der Produktbereich Precision Farming beinhaltet keine klassischen Produkte, die per Mausklick im Webshop bestellt werden können, sondern zusätzlich Beratung und Support erfordern. Deshalb bin ich auch viel unterwegs, um vor Ort zu unterstützen.

Felix über seinen Produktbereich Precision Farming
Precision Farming
Felix bei einer Schulung am Tegernsee in Bayern.

Was sind die aktuellen Trends in der Landwirtschaft?

Das Smart Farming, also nicht nur die Maschinensteuerung, sondern das Datenmanagement beispielsweise in Farm-Managementsystemen, sind heute immer wichtiger. Darüber habe ich bereits mit unserem Produktspezialisten für digitales Business Leonard gesprochen. Er hat uns berichtet, dass verschiedene Software die Landwirte bei der Arbeitsdokumentation unterstützen. Diese ermöglichen die Verbindung von Dokumentation und Vorschriften zum Beispiel in den Bereichen Pflanzenschutz und Gülletechnik. Auch langfristig geht der Trend hin zur Automatisierung. Viele namenhafte Hersteller setzen sich aufgrund dessen verstärkt mit autonomen Traktoren auseinander.

Die Genauigkeit wird sich nicht steigern, das ist auch gar nicht notwendig. Vielmehr wird sich die Art der Implementierung langfristig ändern. Immer mehr Maschinen werden beispielsweise mit einer Lenksystem-Vorrüstung ausgeliefert, sodass eine automatische Lenkung mit wenigen Komponenten installiert werden kann. Viele Landwirte und Fachhändler schöpfen das Potential dieser Technologien aber noch nicht komplett aus oder finden sich durch die Vielzahl an möglichen Lösungen und Möglichkeiten nicht zurecht. Hier besteht noch viel Aufklärungspotential.

Felix über die Zukunft des Precision Farming

Unternehmensübergreifende Task-Force

Aufgrund der Aktualität des Themas „Digitale Landwirtschaft“ wurde im April diesen Jahres eine Task-Force bestehend aus Kollegen von GRANIT PARTS, FRICKE Landmaschinen, FRICKE Landtechnik und der Mecklenburger Landtechnik gebildet. Sie beschäftigten sich in regelmäßigen Meetings mit Projekten der einzelnen Unternehmensbereiche und diskutieren die Herangehensweisen an dieses komplexe Thema. Das gewährleistet einen Austausch über die verschiedenen Unternehmensbereiche hinweg. Außerdem gewinnt das Thema auch für die Niederlassungen im Ausland immer mehr an Bedeutung.

Ich fand den Einblick in das Thema Precision Farming sehr spannend und bin mir sicher, dass in Zukunft noch mehr Landwirte die Möglichkeiten nutzen werden. Falls ihr noch Fragen habt, schreibt uns gerne in den Kommentaren oder an karriere.blog@fricke.de.

Eure Leona

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