MIG Harsefeld - Abiturienten lernen hautnah die Wirtschaft kennen

Abiturienten lernen hautnah die Wirtschaft kennen – MIG Harsefeld

MIG Harsefeld

Wie bereitet man Schüler am besten auf die Situation nach der Schule vor? Viele Abiturienten verlassen das Gymnasium, können theoretische Modelle perfekt anwenden und beispielsweise Kurvendiskussionen durchführen, aber sind nie in Berührung mit der Wirtschaft oder einem Unternehmen gekommen.

Das Management Information Game

Mit dem großen „Danach“ dürfen sich die Schüler des Aue-Geest-Gymnasiums bei dem Management Information Game (MIG) auseinandersetzen und einmal dem Schulalltag entfliehen. Es werden drei Gruppen gebildet, die alle ein eigenes Unternehmen gründen und in die Rolle von Vorstandsmitgliedern schlüpfen. Das Planspiel dauert eine Woche, in welcher die angehenden Abiturienten Entscheidungen für ihr Unternehmen treffen müssen. Dabei kann es um Lieferanten oder auch Investitionsoptionen gehen. Außerdem bekommen sie theoretischen Input aus erster Hand. Unser Personalleiter Carsten Deter hat die Schüler über verschiedene Grundlagen eines Unternehmens informiert, die zur Gründung wichtig sind.

Die Präsentation

Das Highlight der MIG-Woche ist der Mittwochabend, an dem die Schüler ihr Unternehmen und das Produkt vor Einkäufern vorstellen müssen. Als Repräsentanten der Fricke Gruppe waren Carsten Deter (Personalleiter) und ich an diesem Abend als Einkäufer vor Ort, um Fragen zu stellen und die Gruppen anschließend zu bewerten. Genau wie Leona Euch in ihrem Beitrag über das MIG in Buxtehude berichtet hat, durfte auch ich Fragen stellen.

Das Produkt – Urin-Analysegerät

Besonders interessant ist bei diesem MIG-Abend das Produkt gewesen – ein Urin-Analysegerät. Dieses Gerät bringt man in/an der Toilette an und kann anhand des Urins verschiedene Krankheiten „diagnostizieren“ oder auch einen Schwangerschaftstest ersetzen. Dieses Produkt haben sich alle Teilnehmer zusammen ausgedacht. Jedoch gab es letztendlich drei Varianten des Gerätes. Bei einer Variante beispielsweise haben sich die Schüler für eine Trichterform entschieden. Eine andere Gruppe ist von einer stabähnlichen Form überzeugt gewesen. Doch alle Geräten hatten eins gemeinsam – die Bluetooth-Funktion. Heutzutage funktioniert nichts mehr ohne das Handy, welches eine extra für das Analysegerät konfigurierte App benötigt. Die Daten können sofort auf das Smartphone überspielt werden und man bekommt seine „Diagnose“.  

Get-Together

Für einen geselligen Ausklang des Abends wurden kleine Häppchen und Getränke bereitgestellt. Außerdem konnten wir mit den Schülern ins Gespräch kommen und in Erfahrung bringen, was ihre Vorstellungen für das spätere Arbeitsleben sind. Ein Gespräch mit einer Schülerin brachte hervor, dass sie entweder Grundschullehrerin werden oder etwas in Richtung Management studieren möchte. In diesem Bereich konnte ich direkt ansetzen und ihr einiges über mein BWL-Studium erzählen.

Falls ihr noch Fragen habt, könnt ihr gerne eine Mail an karriere.blog@fricke.de schreiben.

Eure Caro

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