Fricke Ausbildung: Vom Schülerjob im Lager zur Ausbildung im Büro

Karrieresprung: Vom Schülerjob zur Ausbildung bei Fricke

Fricke Azubis

Hi Leute,

wir haben uns mal überlegt einen Azubi aus dem 1.Lehrjahr zu fragen, wie er von seinem Schülerjob im Lager zur Ausbildung im Büro gekommen ist. Er heißt Marcel, ist 20 Jahre alt und macht jetzt eine Ausbildung zum Kaufmann im Groß-und Außenhandel.

Vom Schülerjob zur Ausbildung: Das Interview

Und schon geht es los. Ich habe mir ein paar Fragen überlegt und Marcel zu seiner Laufbahn bei Fricke befragt.

Was hat dich bewegt bei Fricke bereits als Schüler einen Job anzunehmen?

Ein Punkt war auf jeden Fall, dass Fricke der größte Arbeitgeber für Schüler und Schülerinnen in der Umgebung ist. Auch haben schon viele Freunde von mir sowie auch mein Bruder bereits dort gearbeitet. Hinzukommt auch, dass man sich mit 16 Jahren schon die ersten Sachen selber kaufen will. Die Eltern aber nicht mehr bereit sind alles zu finanzieren. Da man sich aber ohne Geld nicht wirklich viel leisten kann, suchte ich nach einem Schülerjob in meiner Nähe. Dafür war Fricke die beste Möglichkeit sich etwas dazu zu verdienen.

Welches waren deine Aufgaben im Fricke Lager?

Angefangen bin ich wie jeder andere Schüler auch. Am 20.11.2013 hatte ich meinen Probetag und fande es so gut, dass ich weiter hier arbeiten wollte. In den ersten acht Arbeitstagen bekam ich alles von anderen Schülern gezeigt und beigebracht. Die Aufgabe war eigentlich sehr einfach gestrickt: Kommissionierung der Ware. Meine Arbeitsbereiche im Lager waren meist im Altbereich, sowie auch in der Fachbodenanlage. Zur Info, der Altbereich ist einfach gesagt die erste Halle die wir hatten und um die alles rumgebaut worden ist und in der Fachbodenanlage lagern wir unsere kleinen Teile. Ungefähr 2 Jahre später  wurde mir die Aufgabe eines Schülercoaches zugewiesen.

Ist es im Büro besser oder im Lager?

Da ich zum Schluss im entfernten Sinne auch Büroarbeit gemacht habe, ist es schwer zu sagen. Dennoch muss ich zugeben, dass die Arbeit im Büro besser ist, durch die Abwechslung der Aufgaben.

Was macht man als Schülercoach im Lager und seit wann bist du Schülercoach bei Fricke?

Als Schülercoach bin ich seit Ende 2015 angestellt und hatte ab dann mehr Verantwortung als sonst. Ich habe quasi die Rolle des Schichtführers der Schüler übernommen. Meine Hauptaufgabe war die Stundenplanung der Schüler. Hierzu bekommt man vom Schichtführer Vorgaben, wie viele Stunden an den einzelnen Tagen erfüllt werden sollen von Schülern. Dann ging es auch schon an die Planung. Es werden zum einen Terminzettel an die Schüler verteilt, dort sollen sie ihre Wunschtermine eintragen und dann habe ich mit den anderen versucht diese möglich zu machen. Wir haben die Termine auch telefonisch vereinbart mit den Schülern, wenn sie gerade nicht arbeiten mussten.

Eigentlich hört es sich relativ simpel an, aber es müssen im Falle von Krankheitsausfällen und hoher Auftragslage auch immer wieder Umdisponierungen vorgenommen werden.

Außerdem ist man als Schülercoach für die Einstellung neuer Schüler zuständig. Hierzu gehört das Unterweisen im Rahmen der Arbeitssicherheit, das Vertrautmachen mit Werkzeugen und die organisatorische Einführung ins Lager. Im Anschluss werden die neuen Schüler, von anderen Schülern, eingearbeitet.
Eine weitere Tätigkeit ist die Kontrolle der Arbeitsleistung jedes einzelnen, denn es gibt gewisse Vorgaben, die eingehalten werden sollten. Ebenfalls ist man der verlängerte Arm der Teamcoaches, was die Vorbereitung und Teilnahme an Teamcoachsitzungen, sowie das Reporting an die Schichtführung bedeutet.
Dennoch unterstützt man auch immer mal wieder bei Engpässen und einer hohen Auftragslage beim Kommissionieren von Waren.

Wieso hast du dich für eine Ausbildung Fricke entschieden?

Fricke ist ein sehr spannender Betrieb im Wandel, welcher sich während meiner Schülerjob-Zeit ständig vergrößert hat. Dieser schnelle Wandel hat mich sehr beeindruckt und mein Interesse geweckt, weswegen ich mich dafür entschieden habe, hier auch meine Ausbildung zu machen.

Schuelerjob und Ausbildung bei Fricke HeeslingenErster Tag als Azubi (Marcel in der Mitte bei der Leiter)

 

War es für dich einfacher hier eine Ausbildung zu starten als vielleicht für diejenigen, die nichts vorher mit Fricke zu tun hatten?

Das ist schwer zu sagen, natürlich hat man einen anderen Bezug zum Unternehmen und kennt schon ein paar Angestellte. Außerdem sieht die Personalabteilung das Gesicht auf den Bewerbungsunterlagen nicht zum ersten Mal. Aber im Grunde musste ich mich für die Ausbildung genauso mit einem Einstellungstest und einem Bewerbungsgespräch qualifizieren, wie jeder andere Bewerber auch.

Bestimmt hat man trotzdem einen kleinen Vorteil, wenn man schon als Schüler angestellt war, da die Arbeitsweise und das Auftreten schon bekannt sind.

Wie sind die Aufgaben im Büro, im Gegensatz zum Lager?

Fallen dir die Aufgaben leichter durch deine Vorkenntnisse im Fricke Lager? 

Man kennt den Betrieb schon sehr viel besser als die meisten anderen Auszubildenden, aber man muss auch klar sagen, dass es eine ganz andere Art der Arbeit ist. Die ganzen innerbetrieblichen Prozesse und Abläufe hat man im Lager so gut wie gar nicht mitbekommen, weswegen ich genauso in die Ausbildung gestartet bin wie jeder andere.

Dennoch hatte ich ein paar Vorkenntnisse in innerbetriebliche Systemen, mit diesen wir aber hauptsächlich im Lager gearbeitet haben.

 

Das nenne ich mal einen echten Karriereschritt, denn wie ihr seht kann man bei uns auch vieles erreichen, wenn man im Lager ganz klein angefangen hat. Solltet ihr noch Fragen haben, schreibt es in die Kommentare oder schickt uns eine E-Mail (Karriere.Blog@fricke.de)

Bis Bald,

Eure Christin

 

 

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