Was steckt eigentlich hinter Saphir Maschinenbau?

Was steckt eigentlich hinter Saphir Maschinenbau?

vorder Seite des Gebäudes von Saphir Maschinenbau

Hi Leute,

kennt ihr eigentlich unseren Fricke Standort in Bockel? Mit Sicherheit seid ihr schon einmal auf der A1 zwischen Hamburg und Bremen unterwegs gewesen. Schon aus weiter Entfernung kann man ein riesiges Fricke Schild in strahlendem rot erkennen. Heute werde ich euch mit in den Alltag am Standort in Bockel bei Saphir nehmen.

Der Aufbruch in Bockel

Wie ihr bereits wisst fangen am 01.08.2018 nicht nur neue Azubis an, sondern auch die älteren Lehrjahre gehen in andere Abteilungen. Für mich hieß es da: „Tschüss Heeslingen und hallo Bockel!“

Sicherlich fragt sich der ein oder andere aber warum Fricke Landmaschinen in Heeslingen ist, nur Saphir und das Gebrauchtmaschinenzentrum (GMZ) nicht. Eigentlich gibt es hierfür eine einfache Erklärung: In Heeslingen war einfach mit der Zeit zu wenig Platz. Nicht nur Saphir vergrößerte sein Sortiment, sondern auch das GMZ bekam immer mehr Maschinen. Da liegt es nahe, dass der Platz auch in Heeslingen irgendwann nicht mehr ausreichte.

Geschichte über Saphir Maschinenbau

Fangen wir ganz vorne an: Wilhelm Fricke (Vater von Hans-Peter Fricke und ehemaliger Eigentümer) hatte bereits Ende der 1970er Jahre Gebrauchtmaschinen nach Polen verkauft. Die Regierung in Warschau hatte damals von ihm verlangt, Gegengeschäfte zu machen. Er sollte also im Gegenzug Ware in Polen kaufen. So entstand die Idee ganz einfache Produkte in Polen fertigen zu lassen und in Deutschland selbst oder über Großhändler zu verkaufen. Die ersten Produkte waren damals Wiesenwalzen und Grünlandeggen.

Dieses Geschäftsmodell lief gut an und so wurden immer weitere Geräte entwickelt und importiert.

Fricke PreislisteDeckblatt der Preisliste aus den Jahren 1987/88

 

1997 wurde dann mit Herbert Steinhöfel der erste Außendienstmitarbeiter für diese Produkte eingestellt. Bis dahin war der Vertrieb in vielen Gebieten über Großhändler und Werksvertretungen erfolgt.

1998 hat Lars Druske, Geschäftsführer von Saphir, den Bereich übernommen. In den Jahren darauf wurden dann weitere Außendienstler eingestellt und das Geräteprogramm weiterentwickelt. Umsatz und Personalbestand wurden langsam aufgebaut. Die Montage der Geräte erfolgte parallel zu normalen Reparaturen in der Landmaschinenwerkstatt in Heeslingen. Die Lagerung der Geräte erfolgte teilweise in angemieteten Zelten.

2000 hörte man zum ersten Mal in der Geschichte der Fricke Gruppe den Namen SAPHIR. Damals war es nur eine Marke.

2010 wurde dann mit Hermann Lade der erster Konstrukteur eingestellt, der auch immer noch für Saphir tätig ist. Hermann hat die Produktqualität stark verbessert und das Produktprogramm weiter abgerundet. Heute gibt es bei Saphir 7 Konstrukteure. 3 Konstrukteure sitzen am Standort Bockel und 4 Konstrukteure betreuen unsere Fertigungspartner in Osteuropa.

seitliche Ansicht auf Saphir Maschinenbau

Saphir Maschinenbau in Gyhum-Bockel

Im März 2013 ging es dann nach Gyhum-Bockel. Insgesamt umfasst das Gelände von Saphir nun 15.000m². Davon sind 2.600m² überdachte Lagerfläche und 1.320m² Produktionshalle. Diese ist ausgestattet mit Brücken- und Säulenschwenkkränen, sowie Hebebühnen.

Obwohl in Bockel schon 15.000m² zur Verfügung stehen, reicht aktuell der Platz nicht mehr aus. Im Umkreis von Bockel hat Saphir sechs weitere Außenläger für weitere Paletten und Kleinteile angemietet. Zurzeit wird noch nach einer weiteren Lagerhalle gesucht.

Mehr als 2.500 verschiedene Geräte und Komponenten sind ständig in Bockel und warten darauf, verkauft zu werden. Die fertigen Maschinen der Kategorien Bodenbearbeitung, Grünlandtechnik, allgemeine Arbeitsgeräte und der Hof-, Silage- und Kommunaltechnik stehen auf dem Außengelände. Diese dienst auch als Ausstellungsfläche.

 

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Nun zu den etwas anderen Zahlen

Zurzeit sind bei Saphir 68 Mitarbeiter angestellt. Davon vier Auszubildende, sieben eigene Maschinenbauingenieure und neun Außendienstler.

Von 2016 zu 2017 hat sich der Umsatz um 21% erhöht. Durch die Trockenheit und die dadurch geringen Gewinne wird es sich voraussichtlich von 2017 zu 2018 „nur“ um 15% erhöhen. Zu den Kunden von Saphir gehören hauptsächlich Lohnunternehmen aus ganz Deutschland, aber auch Landwirte und Händler kaufen das ein oder andere Gerät bei Saphir.

Kooperation mit Samasz

Im Jahr 2013 wurde Saphir exklusiver Importeur von Samasz für Deutschland, Belgien und Luxemburg. Das Sortiment von Samasz ergänzt die Eigenmarke Saphir auf den Punkt genau. Wer jetzt keine Idee hat wer Samasz ist, hier eine kleine Zusammenfassung.

Samasz gehört zu den führenden Herstellern von Grünlandmaschinen und Kommunaltechnik. Alles begann damals so ähnlich wie bei unserer Geschichte mit der kleinen Schmiede in Heeslingen, nur das hier alles mit einer kleinen Autowerkstatt in Polen begann. Mit der Zeit wuchs auch diese Marke. Bis heute hat Samasz insgesamt über 110.000 Maschinen gebaut und verkauft. 700 Mitarbeiter sind für Samasz tätig.

Gute Gründe für Saphir

SAPHIR…

  • steht für praxisorientierte, robuste und bewährte Technik
  • erfüllt alle gesetzlichen Zertifizierungen und TÜV-Vorschriften
  • garantiert eine hohe Produktqualität durch regelmäßige Qualitätskontrollen
  • legt größten Wert auf ein optimales Preis- Leistungsverhältnis

Solltet ihr nun noch weitere Fragen haben, schreibt ein Kommentar. Ich werde es dann für euch herausfinden oder direkt selbst beantworten.

Eure Christin

 

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